Wiki Kurs

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Zusammenarbeit im Netz

Diese Kurse eignen sich als SCHILW Schulhausinterne Weiterbildung. Es müssen sich Gruppen mit mindestens 4 Personen anmelden.

Beispiel nachher "zurück".

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Achtung: Preise gelten nur für Lehrende Kanton Glarus

Kurse werden auch in andern Kantonen angeboten.

Ein Internetanschluss ist bald in jeder Schule Tatsache. Einfach Prospekte zu konsumieren, kann es nicht sein. Eigenproduktivität der Schüler/innen ist die Lösung. Wiki ist das geeignete vielseitige Werkzeug für die Zusammenarbeit im Netz. In nur 5 Minuten Lernzeit kann jede/r Schüler/in auch von zu Hause aus Webseiten ändern, neu anlegen und neue Seiten eröffnen. Der sinnvolle Einsatz z.B. für Webquests, e-learning, Portfolios, eigene Lernprogramme wird konkret geübt. Auf dem Wikidossier im Bildungsserver www.educa.ch >Unterricht >Thematische Dossier, erkläre ich mit vielen Beispielen wie Wikis sinnvoll im Unterricht integriert werden können. Educanet2 stellt 1800 Schulen gratis ein geschlossenes Wiki zur Verfügung. Ich kann auch gratis ein offenes Probewiki mit eigenem Design einrichten. Mehr Infos: www.lernklick.ch/wiki.htm

Ideal ist, wenn sich ein Kollegium zusammen entschliesst ein Wiki Web für seine Schule zu realisieren. Die Grundfunktionen sind schnell erklärt. 2 Lektionen.  Im Kurs wird aber auch vermittelt, wie man ein Wiki vielfältig und sinnvoll einsetzen kann.

Ein Wiki ist eine gemeinschaftlich bearbeitete Website. Jeder kann sich beteiligen, denn alle Seiten im Glarnerschulen Wiki können von jedem Besucher - auch von dir - ohne Codewörter innerhalb von Sekunden kommentiert und editiert werden. Man wundert sich, dass das funktioniert. Einerseits sind die Schülerinnen und Schüler viel kooperativer, als man oft glaubt. Andererseits kann der Missbrauch einer Seite vom nächsten Benutzer leicht rückgängig gemacht werden. Der sinnvolle Einsatz z.B. für Webquests,  Portfolios, eigene Lernprogramme wird konkret geübt. Alle Teilnehmer/innen erhalten gratis auf Wunsch ein eigenes Wiki für 9 Monate und richten dieses ein.

bulletSie arbeiten in einer persönlichen und angenehmen Atmosphäre, ohne Stress!
bulletDer Kursleiter geht auf Ihre Anliegen ein
bulletAlles wird Schritt für Schritt am Beamer gezeigt
bulletAlles wird Bild für Bild in Lehrmitteln dokumentiert

 

andres.streiff@lernklick.ch

Beispielwiki:

Hier veröffentlichen Schülerinnen selbst den gesamten Glarner Schulstoff!

 

Wikidossier auf dem Bildungsserver www.educa.ch  von A. Streiff

 

Infos:

Andere typische Wiki-Eigenschaften sind:

bulletEine einfacher TextFormatierung, die vom Benutzer keine HTML-Kenntnisse verlangt.
bulletEinfache Erzeugung von Links zu anderen Seiten:
bulletLinks erzeugt man durch Großschreiben und Zusammenziehen von Worten.
bulletEin Fragezeichen "?" hinter einem Link bedeutet, dass die betreffende Seite noch fehlt; Das Anklicken des Fragezeichens erzeugt die neue Seite.
bulletEin Link zu einer externen Internetadresse oder einem Bild braucht nur in den Text geschrieben werden.
bulletz.B. http://www.yahoo.com .
bulletEine RecentChanges-Seite ("Neues") bietet eine Liste aller Seiten, die sich kürzlich geändert haben bzw. eine Chronologie der Änderungen.

Das WikiWeb? funktioniert,

bulletweil jede Information von jedem Schüler geändert oder gelöscht werden kann. Wiki-Seiten entstehen aus Diskussion und Konsens. Spam, Flames und Trivialitäten werden einfach gelöscht. Was bleibt, hat Sinn.
bulletweil jeder hier spielen darf. Natürlich kann man mit einem WikiWeb? alles Mögliche anstellen, und das wird auch manchmal missbraucht. Aber wirkliche Spuren kann nur derjenige hinterlassen, der sinnvolle Inhalte erzeugt.
bulletweil Wiki keine WYSIWYG ist. Es ist eine Art leichter Intelligenztest, herauszufinden wie man Seiten editiert und das WikiWeb? benutzt. Es ist nicht gerade eine Wissenschaft, aber es ist auch nicht trivial. Wer sich nicht angezogen fühlt, wird sich auch nicht beteiligen. So bleiben jene übrige, die Freude an rationalen Diskussionen und einem lebendigen Erfahrungsaustausch haben.
bulletweil ein WikiWeb? kein real-time-System ist. Die Schüler haben Zeit nachzudenken - oft Tage oder Wochen - bevor Sie ihren Beitrag niederschreiben. Deswegen ist das Meiste gut überlegt.
bulletweil Wiki-Benutzer oft pedantisch, überkritisch, hartnäckig, ausschweifend, querdenkend oder unvernünftig - also mit einem Wort liebenswert - sind. Es entsteht oft eine besondere Art von Gemeinschaftsgefühl.

Das also ist das WikiWeb?: ein schlecht abgesichertes System, Benutzer-feindlich, voll von schwierigen, pingeligen Personen. Andere Online-Communities würden diese Stärken als Schwächen ansehen. Wahrscheinlich funktioniert aber das WikiWeb? deshalb so gut.

Zugegeben alle bisherigen Wiki haben einen Haken. Irgendwann will jemand nicht nur Text sondern, ein Word Dokument mit Bildern, einen Stundenplan, eine Rangliste, eine Präsentation, oder eine pdf Datei veröffentlichen. Heureka! Genau dieses Problem konnte ich lösen. Jeder Schüler kann nun in 10 Minuten jedes Dokument aufs Wiki bringen von seinem persönlichen Arbeitsplatz in der Schule oder von zu Hause und es braucht keine zusätzliche Software. Wenn ihrs nicht glaubt, hat mein Sohn Fabian seine ganze Maturaarbeit aufs Wiki gebracht. Unter InfoVerschiedenes?? MaturaArbeiten?? oder die Comics wie wir sie im Kurs gelernt haben, konnten die Schüler selbst (unter SchülerArbeiten?? SchülerComics??) in 10 Minuten veröffentlichen. (Die Comics hat meine Kollegin im Englischunterricht mit den Schülern gemacht, ich gab ihr die Idee). Dafür hatte ich bisher keine Zeit um solche "unwichtigen Sachen" auf die offizielle Schulhomepage zu bringen. Und so meine ich, hat Wiki Zukunft, wenn wir es richtig einsetzten, als Satellit zur bestehenden Homepage. Wiki hat so Vorteile gegenüber Ilias und educanet, da die Dateien besser angeschrieben werden können, Vorteile gegenüber einer normalen Homepage, da die Schüler nicht nur 30% sondern 95% selbst machen können, Vorteile gegenüber einem normalen Diskussionsforum, da die abgesendeten Texte immer wieder verbessert werden können. Wiki vereint alles.

Die WikiPedia ist ein Beispiel, wie teilweise erstaunliche Qualität entsteht, ohne dass - oder gerade weil - keine zentrale Administration besteht. Zur Genauigkeit: Das wird zur Arbeitsteilung - kreative Menschen reißen die Themen an, planvolle arbeiten sie aus, genaue entfernen die Fehler. Zweifelhafte Inhalte: Wenn Beiträge ohnehin von einer Gemeinschaft im Detail gelesen, überarbeitet, korrigiert werden, dann geht die gelegentliche Reaktion auf einen Vandalenakt (1-2 pro Jahr und Wiki) als unbedeutend im Alltag unter.

Welche Potential steckt aber drin: Schüler können rückfragen. Eltern können sich einmischen. Klassen verschiedener Schulen könnten kooperieren. Lehrer verschiedener Schulen könnten sich gegenseitig in Projekten oder mit Materialien unterstützen. In Projekten könnten Betroffene zu Wort kommen ... Es wäre vermutlich nicht schwer, eine Liste mit tausend Ideen zu produzieren, die alle damit zusammenhängen, dass ein Wiki kein streng administriertes System ist und dass es um neue Formen des Engagements, der Beteiligung und neue soziale Beziehungen geht. Manche Autoren schreiben von "sozialem Lernen". -- HelmutLeitner

Ich möchte mein eigenes Wiki.

 

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Oder Tel/Fax: 055 640 28 33

Schulungsorte:

bulletOberstufenschule Schwanden ICT Raum
bulletoder in der Schule der Teilnehmenden

 

andres.streiff@lernklick.ch